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The
Avengers
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Mit
Schirm, Charme und Melone
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Mit diesem Trailer wurde dem amerikanischen Publikum 1966 die ungewöhnliche und einzigartige britische Agentenserie vorgestellt. Die Szene drückt auch so ziem-lich alles aus, worum es bei den "Avengers" geht. In einer bizarren Welt - voll von Fanatikern und Exentrikern - bekämpfen John Steed (Patrick McNee) und Mrs. Emma Peel (Diana Rigg) verrückte Wissentschaftler und Größenwahnsinnige. Dabei verlieren die beiden Verbrecherjäger niemals ihren unvergleichlichen eng-lischen Charme. Finden sie eine Leiche, was alles andere als selten geschieht, so kennen sie gewöhnlich keinen Ausdruck des Bedauerns. Einen Toten tun sie meist mit einem Schez ab. Überhaupt gelingt es ihnen nur selten, Menschenleben zu retten. Sie erscheinen fast immer zu spät am Tatort, gerade noch rechtzeitig, um den Bösewicht zu stellen. Trotz der offensichtlichen Brutalität fließt bei den "Aven-gers" nie Blut. Es sterben (fast) keine Frauen. John Steed trägt auch keine Waffe. Er benutzt einfach seinen Regenschirm oder was ihm sonst so in die Hände fällt. Mrs. Peel vertraut dabei ganz auf ihre Kung Fu Fertigkeiten. Niemals begegnen wir in der Serie irgendwelchen Farbigen oder Polizisten. "The Avengers" leben in einer ganz eigenartigen Welt. Obwohl es sich nicht immer um Studioaufnahmen handelt, wirken die Schauplätze irgendwie fremdartig und seltsam - meist bedrohlich. Dies trifft auch auf die Handlung zu. Emma und Steed leben in ständiger Gefahr, die sie aber recht locker zu bewältigen wissen. Als tödlich erweisen sich bei "Mit Schirm, Charme und Melone" meist ganz alltägliche, man möchte sagen "harmlose" Dinge, so zum Bei-spiel ein kleiner Platzregen, niedliche Hauskatzen, Stricknadeln, Kaufhäuser und Tanzstunden. Daher fällt es auch schwer, "The Avengers" einem Genre zuzuordnen. Handelt es sich um einem Krimi, Science Fiction, Spionage, Horror oder gar um eine Komödie? Amüsant ist die Serie unbestritten - das heißt fast unbestritten. Es gibt tatsächlich Leute, die für diese Art Unterhaltung nichts übrig haben. Dafür aber wird sie von Kritikern hochgelobt - mit Recht! Aber so originell,
wie wir "Mit Schirm, Charme und Melone" heute kennen, war
die Serie nicht immer: 1960, als Patrick McNee neben Dr. David Keel
(Ian Hendry) noch die zweite Geige spielte, waren "The Avengers"
noch einfache Gangsterjäger. Dr. Keel gab der Serie damals ihren
Namen, als er in der ersten Episode am 17. Januar 1961 den Mord an seiner
Verlobten rächte. Nach einem Jahr verließ Hendry das Projekt,
und John Steed wurde das Markenzeichen der Serie. Er erhielt eine weibliche
Partnerin, Cathy Gale, gespielt von Honor Blackman, und sorgte für
stei-gende Einschaltquoten. 1966 begleitete ihn eine neue Assistentin,
Diana Rigg als Mrs. Emma Peel, und aus dem nationalen Erfolg wurde ein
internationales Phäno-men. Taschenbücher
mit neuen Abenteuern der Helden (Heyne-Verlag, Taschenbücher zu
den New Avengers vom Bastei-Verlag, ein Comic Heft, das allerdings nicht
so ganz den Geschmack der deutschen Kids ansprach, denn es wurde nach
einigen Ausgaben wieder eingestellt und natürlich Spielzeug. Von
der Firma Derann Film Service wurden die Episoden "From Venus With
Love" (dt. Einmal Venus - hin und zurück, The
Living Dead" (dt. Der Geist des Duke von Benedikt,
The Positiv-Negativ Man" (dt. Der todbringende Anzug)
und "Return of the Cybernauts" (dt. Und noch einmal
Roboter) jeweils als 3 x 120 m Fassung, (komplette Fassung*),
bzw. als gekürzte 120 m Farbe Ton Fassung herausgebracht auf Super
8. Die meisten Episoden waren auch in Deutschland zu sehen, allerdings in einer völlig unerklärlichen Reihenfolge. Trotz einer eigentlich recht liebevollen deutschen Bearbeitung (ZDF und Kirch Media) ging an vielen Stellen der englische Wortwitz verloren. Nachdem das ZDF in den siebziger Jahren einige ausgewählte Folgen der "Avengers" wiederholt hatte, war es lange Zeit ruhig um Emma und Steed. Circa Anfang
1980 gelang es Nord 3 die Ausstrahlungsrechte an den Emma Peel Folgen
zu bekommen. Zur besten Sendezeit, Samstags um 20.15 Uhr, nach der Tagesschau
präsentierte damit wenigstens ein ARD-Sender gelungene Abend-unterhaltung
am Samstag. 1997 gab es dann die erste fast vollständige Ausstrahlung der Diana Rigg Episo-den. Bis auf 1 Folge sendete DF1 (The Murder Market/Das Mörderinstitut) alle Folgen. War wohl bei der Synchronisation vergessen worden, denn die erste deutsche Ausstrahlung war Ende 2002 auf Premiere Serie. Dies war wohl auch die letzte ungekürzte deutsche TV Ausstrahlung, denn bei der jetzigen Ausstrahlung wird geschnitten...! Ab Januar 2003 sendet auch Kabel 1 die Serie, beginnend mit "Das Mörderinstitut". Leider zu einer total unmöglichen Sendezeit, Sonntag Morgens gegen 9.00 Uhr mit abgeschnittenen Abspann. Naja besser als nichts, dafür aber nach langer Zeit endlich mal wieder im Free-TV. Seit einigen Wochen sind die Avnegers auch wieder auf Premiere zu sehen. In England, Frankreich und den USA ist die Serie jeweils komplett auf DVD erschienen, allerdings überall ohne den deutschen Ton. |

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Ein überdimensionales Schachbrett. Ein Kellner mit einem Dolch im Rücken. Er fällt zu Boden. In der lin-ken Hand eine Flasche Champag-ner. Ein eleganter Mann mit Schirm und Melone. Eine sehr attraktive junge Dame in einem engen, schwarzen Lederanzug. Sie trägt einen Revolver. Er lächelt sie an. Sie steckt den Revolver in einen ihrer Stiefel und erwidert das Lächeln. Er füllt zwei Gläser mit Champagner. Sie stoßen an und verlassen die Szene. Während der ganzen Zeit ertönt Trommelwirbel, dazu ein Sprecher aus dem Off:
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"Extraordinary
crimes agains the people and the State have to be avenged by agents
extraordinary. two such people are John Steed, top professional, and
his partner, Emma Peel, talented amateur - otherwise known as The Avengers."
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