| Produktion: | Gaumont Television, Paris 1968 |
| Autorin: | Cécile Aubry |
| Regie: | Jean Guillaume |
| Darsteller: | Mehdi (Sebastien) (dt. Sprecher: Andrea Scheu) |
| Edmond Beauchamp (Cesar) (dt. Sprecher: Erik Jelde) | |
| Claude Giraud (Piere Marechal) (dt. Sprecher: Rüdiger Schulzki) | |
| Louise Marleau (Sylvia) (dt. Sprecher: Petra Unkel) | |
| 13 x 26 Minuten |
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Sébastien
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(Sébastien
parmi les hommes)
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Frankreich
1967
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| Teil 1: |
Durch einen Erpressungsversuch
erfährt Pierre Marechal, daß er einen Sohn hat, mit Namen Sebastien,
der in den Bergen Südfrankreichsin der Familie einen alten Mannes
namens Cesar aufgezogen wird. Pierre Marechal informiert seinen Rechtsanwalt
und setzt sich mit Cesar in Verbindung. |
Es kommt zu der Entscheidung,
das Sebastien - vorläufig wenigstens - besuchsweise - an die Köste
zu dem Gestüt seines Vaters übersiedeln soll... |
| Teil 2: |
Da Pierre Marechal seine Verlobte,
Sylvia, nach der Rückkehr mit Sebastien noch nicht wiedergesehen
hat, hat er ihr noch nicht von der Existenz seines Sohnes berichtet, denn
er wollte vermeiden, ihr das am Telefon zu sagen. |
Durch Zufall erfährt
aber Bertrand, Sylvias Vetter, der voller Eifersucht die Verbindung zwischen
Pierre und Sylvia beobachtet, von Sebastiens Ankuft. |
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Er hat nichts Eiligeres zu tun, als Sylvia davon zu unterrichten. Es kommt zum Streit zwischen Sylvia und Pierre... |
| Teil 3: |
Sylvia ist nicht bereit, die
Existenz eines sowohl ihr als auch ihrem Verlobten bisher unbekannten
Sohnes zu akzeptieren. In ihrem Vater, der von Anfang an Sylvias Verlobung
mit Pierre Marechal mißbilligt hatte, findet siw einen heftigen
Befürworter einer endgültigen Trennung von Pierre. Durch Thomas,
den alten Stallknecht auf Les Jonquieres, erfahren auch Cesar und Sebastien
von dem Streit zwischen Sylvia und Pierre und vor allen Dingen Sebastien
hat das Gefühl, daß er auf dem Gestüt seines Vaters nicht
nur überflüssig, sondern höchst unerwünscht ist... |
| Teil 4: |
Cesar erhält einen Brief
aus Kanada, wo sein Enkel Jean heiraten will, und entschließt sich,
wenn auch schweren Herzens, nach dort zu fagren, nicht zuletzt, um Pierre
und Sebastien die Möglichkeit zu heben, ohne ihn miteinander auszukommen
und aneinnander zu wachsen... |
| Teil 5: |
Seit dem Bruch mit Sylvia
ust Pierre Marechal ungenießbar. Er vernachlässigt seine Arbeit,
ist völlig unansprechbar und schreit seine Leute an. Das führt
dazu, daß einige seiner Mitarbeiter kurzfristig kündigen. Als
auch die Köchin Les Jonquieres verläßt, schreibt Sebastien
einen verzweifelten Brief an Celestine, die alte Haushälterin bei
Guillaume, dem Landarzt, der Angelina die Enkelin Cesars geheiratet hat.
Sie kommt nach Les Jonquieres und versucht, dort den völlig in Unordnung
geratenen Haushalt wieder in Ordnung zu bringen und vor allen Dingen Pierre
Marechal zu helfen, seinen kleinen Sohn zu verstehen. |
Am Strand macht Sebastien
zufällig die Bekanntschaft von Sykvia, die dort ihr Pferd ausreitet.
Sie freunden sich miteinander an, ohne das der eine vom anderen weiß,
wer er ist... |
| Teil 6: |
Durch die mangelhafte Aktivität
Pierre Marechals, seine Unzugänglichkeit und die damit verbundenen
Personalschwierigkeiten, gerät das Gestüt Les Jonquieres in
eine finanzielle Misere, die nur durch den Verkauf von Pferden wieder
behoben werden kann, wenn man vermeiden will, den Familienbesitz mit einer
hohen Hypothek zu belasten. |
Es müssen fast alle Pferde
verkauft werden, aber Monseigneur, dad Lieblingspferd Pierres, ein junger
Vollblüter, der im Training von Sebastien geritten wird, soll auf
jeden Fall bleiben, denn er ist das Rennpferd mit den besten Chancen,
für Les Jonquieres wieder Geld zu verdienen... |
| Teil 7: |
Sylvia und Sebastien haben
inzwischen eine echte Freundschaft geschlossen, obwohl beide inzwischen
voneinnander wissen, wer der andere ist. Pierre Marechal weiß allerdings
nichts von dieser Bekanntschaft und schon gar nichts davon, das Sylvia
seinen Sohn heimlich Reitunterricht auf Monseigneur erteilt. |
Pierre glaubt noch immer,
daß Sebastien Pferde verabscheut und ist völlig überrascht,
als ihm eines Tages Sebastien auf Monseigneur davongaloppiert. Als er
von den täglichen Besuchen des Kindes auf Schloß Fontanelle,
dem Gestüt von Sylvias Vater, erfährt, gerät er völlig
außer sich... |
| Teil 8: |
Als Bertrand, der sich inzwischen
schon als Ehemann von Sylvia und erbe Schloß Fontanelle sieht, für
das bevorstehende Pferderennen die große Überlegenheit von
Monseigneur erkennt, veranlaßt er den betrunkenen Stallburschen
Raymond Monseigneur kurz vor dem Rennen durch eine Beruhigungsspritze
praktisch außer Gefecht zu setzen. Nachdem das Rennen begonnen hat,
müssen Pierre und seine Freunde tatenlos von der Tribüne zusehen,
wie Monseigneur, auf den sie ihre ganze Hoffnung gesetzt haben, immer
mehr an Boden verliert, schließlich als letzter des Feldes läuft,
stolpert, und hinkend vom Jockey zu Box geführt wird. |
Das Rennen ist verloren, aber,
was noch viel schlommer ist, Monseigneur hat sich eine ernsthafte Verletzung
zugezogen. Pierre Marechal zieht einen Tierarzt zu Rate und erfährt,
das Monseigneur win Beruhigungsmittel bekommen haben muß... |
| Teil 9: |
Die Untersuchung des Falles
Monseigneur führt dazu, daß mit ziemlicher Sicherheit der Vollblüter
das Medikament von einem Mitglied aus dem Stall von Schloß Fontanelle
bekommen hat. Der Tierarzt glaubt auch kaum, daß das verletzte Pferd
in dem zweiten und dritten Rennen des Sommers eingesetzt werden kann,
denn an ein Training mit Monseigneur ist gegenwärtig noch nicht zu
denken. |
Pierre ist so gut wie ruiniert.
Er muß schließlich dazu übergenen, Möbel zu verkaufen
und unter anderen ein paar Kühe anzuschaffen, damit die Familie überhaupt
leben kann. |
Sebastien widmet sich ganz
der Pflege Monseigneurs. Seine Besuche bei Sylvia hat er völlig eingestellt,
weil er sie für mitschuldig hält am Zustand seines geliebten
Pferdes. |
Als er sie eines Tages trifft
und ihr dies rundheraus sagt, fällt sie aus allen Wolken, denn sie
hat keine Ahnung davon. |
Die liebevolle fürsorge,
mit der Sebastien Monseigneur pflegt, gefällt seinem Vater, der sich
überzeugen läßt, daß das Pferd doch wieder leistungsfähig
werden könnte... |
| Teil 10: |
Ohne Pierre´s Wissen
bereiten Thomas, der alte Stallknecht und Sebastien Monseigneur auf das
große Rennen am 14. Juli vor. Sebastien ist leicht genug, das immer
noch nicht ganz wiederhergestellte Pferd im Training zu reiten. |
Obwohl Pierre bereits publiziert
hat, daß er am Rennen nicht teilnehmen wird, meldet Thomas das Pferd
zum Rennen an. Die Anmeldung soll aber bis zum letzten Augenblick geheim
bleiben. Nur mit Mühe gelingt es Pierre zu überreden, sich wenigstens
das Rennen anzusehen. Als er die leere Box von Monseigneur sieht, ahnt
er, was geschehen ist. |
Allerdings ist es zu spät,
das Pferd wieder zurückzuziehen, denn das Startsignal wurde soeben
gegeben. Nach einem schlechten Start holt Monseigneur auf und geht mit
Leichtigkeit am gesamten Feld vorbei. Er gewinnt das Rennen mit weitem
Vorsprung. |
Nach dem Rennen bietet Sylvias
Vater Poerre jeden Preis für Monseigneur, aber das Pferd ist nicht
zu verkaufen... |
| Teil 11: |
Nach alter Tradition findet
am Abend nach dem Rennen ein Fest statt, bei dem der Besitzer des Siegers,
in diesem Fall also Pierre Marechal, den Ball eröffnen muß.
Er eröffnet ihn mit Sylvia, was selbstverständlich Bertrand
erzürnt. Pierre und Sylvia verabredeb sich für den nächsten
Tag, aber Pierre wartet umsonst, denn Salvia wird von Bertrand mit Gewalt
daran gehindert, daß Schloß zu verlassen. Nachdem sie schließlich
mit Stunden Verspätung am Treffpunkt ankommt, ist Marechal natürlich
nicht mehr da. Sie geht zu Fuß nach Les Jonquieres und wird dort
von Marechal wie eine Fremde empfangen. Er läßt sie gar nicht
zu Wort kommen, und schließlich verläßt sie ihn mit dem
Entschluß, nie wieder zurückzukehren und nachdem sie Pierre
in ihrem Zorn ihre Verlobung mit Bertrand angekündigt hat... |
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Teil 12: |
Von Sylvia Vater wird offiziell
die Verlobung seiner Tochter mit Bertrand auf Schloß Fontanelle
bekanntgegeben. Nur Sylvia ist darüber nicht sehr glücklich. |
Am Tage der Verlobungsfeier
entsteht ein Streit zwischen Raymond und Bertrand, als Raymond den Rest
des Geldes fordert, daß er ihm seinerzeit dafür versprochen
hatte, daß er Monseigneur das Medikament gab. Bertrand weigert sich
zu bezahlen, daraufhin erzählt der angetrunkene Stallbursche die
ganze Geschichte Sylvia. Außer sich vor Wut macht sie sich auf den
Weg nach Les Jonquieres. Bertrand ahnt dies und folgt ihr im Wagen. Er
versucht ihr den Weg zuversperren aber Sylvia gelingt es zu entkommen
und das Gestüt zu erreichen. |
Endlich kann sie sich mit
Pierre aussprechen, denn sie hatte keine Ahnung davon, daß allein
Bertrand Schuld an ihren Zwistigkeiten war. |
Inzwischen hat auch Bertrand
Les Jonquieres erreicht. Er ist angetrunkenund völlig außer
sich vor Wut. Als er sich in Marechals Garage ab dessen Wagen zu schaffen
macht, wird er von Sebastien entdeckt. Während noch in der Garage
ein nicht sehr gleicher Kampf zwischen Sebastien und Bertrand stattfindet,
will Pierre Sylvia in seinem Wagen nach Hause bringen, ohne zu ahnen,
daß diese Fahrt tödlich enden muß. Sebastien kann im
letzten Augenblick ein Unglück verhindern... |
| Teil 13: |
Die Polizei wird alarmiert
und es entwickelt sich eine Verfolgungsfahrt zwischen Bertrand und der
Polizei. Die Verfolgung endet damit, daß Bertrand mit seinem Wagen
abstürzt. |
Und dann endet die ganze Geschichte
damit, daß Pierre Marechal und Sylvia heiraten... |
Sébastien
lief in den 70-ziger Jahren im Regionalprogramm der ARD. Ob es je eine
weitere TV-Ausstrahlung geben wird ist sehr ungewis. Die Syncronfassung
wurde seinerzeit von der Degeto in Auftrag gegeben. Das heißt es
müßten noch 16mm Kopien (die warscheinlich einen Rotstich haben,
dafür aber noch einen abtasbaren Lichtton haben). Also wäre
eine DVD - Veröffentlich durchaus möglich. |
In Frankreich
sind jetzt die ersten 26 Folgen (Belle et Sébastien & Sébastien
parmi les hommes) auf 6 DVD´s erschienen. Leider nur mit französischen
Ton. |
| Inzwischen habe ich mir Sebastien parmi les Hommes komplett angesehen und kann nicht verstehen warum solche Sachen in den Archiven verschimmeln. Der Flair der Serie ist immer noch vorhanden und auch ohne (oder mit wenig) Französisch Kenntnissen kann ich diese Serie nur empfehlen. |
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